Coronavirus / COVID-19 / SARS-CoV-2 

Auch wir sind auf die offiziellen und öffentlichen Informationen der Institutionen angewiesen. Auch wir müssen uns teils an sich sehr kurzfristig ändernde Rahmenbedinungen anpassen. Teilweise liegen uns noch keine Handlungsanweisungen und Richtlinien für Sachverhalte vor, die politisch entschieden sind und damit in den Medien verbreitet werden - wir bitten dies beim Kontakt mit der Praxis zu berücksichtigen und bitten um Ihr Verständnis. Wir sind stehts bemüht, Ihnen mit Ihren Anliegen zu helfen, sind aber auch an gesetzliche Vorgaben begunden!   

WICHTIG:

Sollten Sie relevante Beschwerden haben, mit denen Sie sonst medizinische Institutionen (Praxis, Krankenhaus, Rettungsstelle, Bereitschaftsdienst 116 117, Notarzt 112, ...) kontaktieren oder aufsuchen würden - tun Sie das bitte auch in der jetzigen Zeit und zögern Sie nicht unnötig aus Angst vor Infektion/Ansteckung!!! Versuchen Sie bei Unklarheiten telefonisch Rat zu bekommen (Praxis, Bereitschaftsdienst 116 117). 



Impfungen

Ich befürworte die Impfung gegen die Coronavirusinfektion. Aus den mir bekannten Informationen ergeben sich aus meiner Sicht keine Gründe, sich nicht impfen zu lassen entsprechend den Vorgaben der Ständigen Impfkommission (STIKO). Die schnellstmögliche Impfung mit einem der verfügbaren Impfstoffe ist aus meiner Sicht zu empfehlen Es sollte nicht darauf gewartet werden, bis in der Praxis geimpft wird.

Vogtlandkreis

Die Impf-Regelungen im Vogtland unterscheiden sich aufgrund der hohen Infektionsraten von den sächsichen und bundesweiten Regelungen.
Im Vogtland können sich alle Menschen ab 18 Jahre mit Wohnsitz im Vogtland impfen lassen, während in Sachsen und im übrigen Bundesgebiet noch die Proiorisierungsregelungen gültig sind. 

Impfen in Arztpraxen - allgemeine Hinweise
- Coronaimpfungen sind organisatorisch und zeitlich wesentlich aufwendiger als andere Impfungen (z.B. Grippeimpf., Tetanusimpf.)
- viele Praxen werden spezielle Impfsprechstunden /-zeiten anbieten, oft alternativ oder zusätzlich zur normalen Sprechstunde (es müssen auch weiterhin kranke Patienten behandelt werden!!)
- überwiegend wird jede Praxis ihr eigenes Impfkonzept entwickeln und durchführen, dies betrifft u.a. Impfbeginn, Terminvereinbarung, Anzahl der Impfungen - die tägl. Anzahl der zu Impfenden in einer Praxis wird aber vermutlich zunächst nicht sehr hoch sein und NICHT jeder kann in der ersten Woche geimpft werden!!

Impfen in Arztpraxen - Vogtland
Zwei Wege der Impfstoffbestellung im Vogtland
1) wie nach Ostern bundesweit, können die (überwiegend Haus-)Arztpraxen Impfdosen (wohl überwiegend der Firma BioNTech) wöchentlich in der Apotheke bestellen. Die Impfdosen werden dann montags  früh in der folgenden Woche an die Praxen geliefert (es kann sein, dass weniger Impfdosen geliefert werden als bestellt wurden). Die gelieferten Impfdosen können dann innerhalb der Woche verimpft werden.
2) Aufgrund der Sonderimpfregelungen im Vogtland konnten (überwiegend Haus-)Arztpraxen Impfdosen ( Firma AstraZeneca) Anfang März bestellen, etwa 110 Praxen haben Bestellungen aufgegeben. Die Impfdosen wurden Mitte März ausgeliefert und viele Praxen haben begonnen, diese Impfdosen zu impfen.

Impfen im Vogtlandkreis

  DRK (z.B. Impfzentren, Impfbusse) Arztpraxen  
Wer wird geimpft?  Alle im Vogtland wohnhaften Menschen ab 18 Jahre

Alle im Vogtland wohnhaften Menschen ab 18 Jahre

  • spezifisch für Arztpraxis
 
Wo wird geimpft?
  • Impfzentrum Eich
  • Impfzentrum Plauen/Behördenzentrum
  • Gemeinden Impfbus
  • spezifisch für Arztpraxis
 
Wie bekomme ich einen Termin?
  •  spezifisch für Arztpraxis
 
Was wird geimpft?  mRNA-Impfstoffe der Firmen BioNTech und Moderna
  • begonnen: Impfstoff der Firma AstraZeneca
  • nach Ostern: wohl Impfstoff der Firma BioNTech
 

 

Impfen in UNSERER Arztpraxis
- Wir vergeben Impftermine für unsere Patienten entsprechend den Risikogruppen (STIKO). Wir kontaktieren Sie - wir bitten von Telefonaten und persönlichen Anfragen in der Praxis abzusehen, damit wir uns auf die Betreuung der Patienten und der zu Impfenden konzentrieren können - wir bitten um Ihr Verständnis!
- Wir haben begonnen, mit Impfstoff der Firma AstraZeneca zu impfen und werden dies auch Fortsetzen entsprechend den aktuellen STIKO-Empfehlungen (Patienten über 60 Jahre) 
- Wir werden auch Impfstoff (voraussichtlich der Firma BioNTech) über die Apotheke bestellen, in welchen Mengen dann Lieferungen an die Praxis erfolgen und wann entsprechende Impfungen in der Praxis erfolgen kann noch nicht verbindlich gesagt werden 

Sämtliche oben genannten Informationen entsprechen meinem gegenwärtigem (3.4.2021) Kenntnisstand aus medizinischer Literatur und allg. sowie lokalen Medien.

Verfolgen Sie bitte auch die LOKALEN Medien, wo und wann im Vogtland geimpft wird. 

Downloads von Impfdokumenten:
Patienteninformation zur Impfung in der Praxis (AstraZeneca)
RKI Aufklärungsbogen Vektor-Impfstoffe (AstraZeneca, Johnson&Johnson)

Patienteninformation zur Impfung in der Praxis (BioNTech)
RKI Aufklärungsbogen mRNA (BioNTech, Moderna)

Patienteninformation zur Impfung in der Praxis (nach der Impfung)

Tests

4 Testvarianten, TestARTEN

Tests zum Nachweis einer akute Infektion oder ob ein Risiko zur Weiterverbreitung besteht:

1) PCR-Test: (Polymerase Chain Reaction, deutsch: Polymerase Kettenreaktion) weist das genetische Erbgut des Virus, und damit das Virus nach. Genauester Test. Abstrich aus Rachen-Raum (Mund UND Nase) erforderlich, Durchführung durch medizinisches Personal. Untersuchung des Materials im Labor. Ergebnis meist nach 24-48 Stunden verfügbar.

2) POC-Schnelltest: (Point Of Care=am Ort der Pflege/vor Ort; =Antigentest, Antigen-Schnelltest, Ag-Test, PoC-Ag-Schnelltest o.ä.) weist Virusbestandteile/ -bausteine (=Antigene) nach. Abstrich aus Rachen-Raum (Mund und/oder Nase, entsprechend Herstellerangaben) erforderlich, Durchführung durch medizinisches oder ausgebildetets Personal. Untersuchung des Materials direkt vor Ort. Ergebnis meist nach 15-30 Minuten verfügbar.

3) Selbsttest: (siehe 2) weist Virusbestandteile/ -bausteine (=Antigene) nach. Material aus Nase oder Mund; Abstrich, Spucke, Spülwasser o.ä je nach Hersteller und Testart. Selbständige Durchführung OHNE medizinisches oder ausgebildetets Personal. Untersuchung des Materials direkt vor Ort. Ergebnis meist nach 15-30 Minuten verfügbar.

Tests zum Nachweis durchgemachte Infektion oder Impfung:

4) Antikörper-Test: (Ak-Test) weist Antikörper (eine Antwort des Immunsystems) nach. Blutentnahme erforderlich. Durchführung durch medizinisches Personal. Untersuchung des Materials im Labor. Ergebnis meist nach 24-72 Stunden verfügbar. Im Alltag derzeit nicht relevant (wird in Studien verwendet), kann auf Wunsch als IGeL-Leistung (Selbstzahler) durchgeführt werden. 

TestSZENARIEN

Eine TestART kommt jeweils in verschiedenen Situationen/Szenarien zur Anwendung. Die medizinisch wichtigste Zuordnung ist symptomatisch (mögliche Coronabeschwerden/ -symptome vorhanden) oder asymptomatisch (keine Beschwerden/Symptome). Bei der Testung asymptomatischer Menschen wird dann nach dem Grund der Testung unterschieden. 
In den jeweiligen Szenarien gelten oft verschiedene Vorschriften hinsichtlich Durchführung und Abrechnung, was sowohl für Sie als Patienten aber auch für uns oft schwer verständlich/nachvollziehbar/überschaubar ist.  
Übersichten für Testzentren siehe Liste Plauen ("25.02.2021. Ein kleiner Betrag..."), Liste VogtlandListe Rettungszweckverband (rote Einträge sind Änderungen zur Vorversion).

Praxis

TestARTEN:
  - Abstriche für Testarten 1, 2 und 4 könnnen in unserer Praxis durchgeführt werden (aber nicht für alle Szenarien)

TestSZENARIEN:
Nicht für alle Szenarien führen wir in der Praxis Tests durch, so dass oft eine genaue Beschreibung Ihrere Situation und wofür Sie den Test benötigen erforderlich ist. 
  - symptomatische Patienten werden von uns in der Coronamabulanz am Helios-Klinikum angemeldet
  - Schnelltests vor Frisörbesuch usw. führen wir nicht durch (Übersichten für Testzentren siehe Liste Plauen ("25.02.2021. Ein kleiner Betrag..."), Liste VogtlandListe Rettungszweckverband (rote Einträge sind Änderungen zur Vorversion)
  - wöchentliche kostenlose Schnelltests derzeit nur für Lehrer und Kitapersonal

Bei weiteren Fragen zu Tests in der Praxis bitten wir in JEDEM Fall vorher um TELEFONISCHE Rücksprache.

Kontakte / Links:

Bei eventuellen Unklarheiten oder Fragen kontaktieren Sie bitte TELEFONISCH die Praxis, das Gesundheitsamt oder die Kassenärztliche Vereinigung.

Robert Koch Institut
Robert Koch Institut - Risikogebiete
 
Sächsisches Staatsministerium für Soziales  
Kassenärztliche Vereinigung Sachsen
Kassenärztliche Vereinigung Bereitschaft 116 117 

 116 117
Vogtlandkreis
Vogtlandkreis - Gesundheitsamt

 03741 300 3570 (9 - 16 Uhr) 
Plauen  

Alltagsempfehlungen Hygiene

Die allgemeinen und derzeit besonders wichtigen Hygieneregeln dürften inzwischen allen bekannt sein:

  • Händegeben vermeiden
  • in die Ellenbeugen husten
  • häufig Hände waschen

Aus meiner Sicht 5 gute Empfehlungen für häufige Alltagssituationen hat Prof.A. Kekulé gut zusammengefasst:

Alexander Kekulé: 19. März 2020, 16:09 Uhr ZEIT Doctor Nr. 13/2020

1. Komm anderen Gesichtern nicht zu nahe

Das Coronavirus hat es auf die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase abgesehen. Nur durch diese kann es in den Körper eindringen. Über die Atemluft (aerogen) findet, nach derzeitigem Kenntnisstand, keine Übertragung statt. Gefährlich wird es nur, wenn beim Sprechen, Husten oder Niesen Tröpfchen ins Gesicht des Gegenübers spritzen. Die Sekrete fliegen beim Sprechen maximal einen, beim Husten oder Niesen zwei Meter weit. Zusätzlichen Schutz vor der Tröpfcheninfektion bieten eine normale Brille und eine einfache OP-Maske (Mund-Nasen-Schutz) oder ein über Mund und Nase gebundenes Stofftuch. Wer einem Huster oder Nieser nicht rechtzeitig ausweichen konnte, sollte die Maske sofort wechseln und das Gesicht desinfizieren oder mit Seife waschen. Ein Stofftuch ist nach einer Wäsche bei 60 Grad wieder einsatzbereit. Virushaltiges Sekret auf Haut, Haaren oder Kleidung ist ungefährlich, solange es nicht auf die Schleimhäute gerät.

2. Wasch die Hände, bevor du dir ins Gesicht fasst oder etwas isst

Coronaviren können auf Kleidung, Haut, Haaren und anderen Oberflächen mehrere Stunden lang (ausnahmsweise sogar tagelang) überleben. Wer im Bus einen Griff anfasst, auf dem sich frisches Sekret eines Kranken befindet, und danach die Augen reibt oder sein Essen mit den Händen berührt, kann sich per Schmierinfektion anstecken. Außerhalb der eigenen vier Wände sollte man deshalb niemals Augen, Nasenlöcher oder Lippen mit ungewaschenen Händen berühren. Das ist leichter gesagt als getan. Menschen fassen sich etwa zehn- bis zwanzigmal pro Stunde unbewusst ins Gesicht. Neuropsychologen glauben, dass diese – in allen Kulturkreisen und auch bei Affen vorkommenden – spontanen Selbstberührungen der Gedächtnisfunktion und der emotionalen Stabilisierung dienen. Coronaviren machen sich diesen Reflex zunutze. Ihn konsequent zu unterdrücken ist keine leichte Übung. Wer das nicht schafft, kann sich zur Erinnerung einen Mund-Nasen-Schutz aufsetzen.

3. Umarme nur Menschen, mit denen du Viren austauschen willst

Wenn bei einer Umarmung Haut oder Haare eines Infizierten mit Augen, Mund oder Nase eines (noch) Gesunden in Kontakt kommen, ist das ein Fest für Krankheitserreger aller Art. Die Nächstenliebe in Zeiten des Coronavirus verlangt deshalb strikte Abstinenz von Wangenküsschen und Umarmungen aus gesellschaftlichem Anlass. Unter Partnern und mit den eigenen Kindern sind Küsse dagegen erlaubt, weil sich in einem Haushalt lebende Familienmitglieder sowieso früher oder später gegenseitig anstecken. (Das gilt natürlich nur, wenn kein konkreter Verdacht auf eine Covid-19-Infektion besteht.) Beim Besuch der Großeltern sollte man sich dagegen gut überlegen, ob diesen eine lebensbedrohliche Krankheit zugemutet werden soll.

4. Betrachte öffentliche Innenbereiche als kontaminiert

In öffentlichen Verkehrsmitteln, Gaststätten, Geschäften und anderen allgemein zugänglichen Innenbereichen können Coronaviren auf jeder Oberfläche sitzen. Wer von dort in seine eigenen vier Wände zurückkehrt, sollte äußere Kleidung und Hände als virusbelastet (kontaminiert) ansehen, also gleich den Mantel an die Garderobe hängen und die Hände waschen. Wenn auch die Haare kontaminiert sein könnten (etwa durch die Kopfstütze in der Bahn), sollten sie spätestens vor dem Zubettgehen gewaschen werden. Im Freien ist die Virusbelastung von Oberflächen geringer, weil die Erreger durch Umwelteinflüsse verdünnt und inaktiviert werden.

5. Vermeide Kontakt zu anderen, wenn du Husten oder Fieber hast

In der Coronavirus-Pandemie sollte niemand zur Arbeit, Schule oder Kita gehen, öffentliche Verkehrsmittel benutzen oder Bereiche mit vielen Menschen aufsuchen, wenn er hustet oder Fieber hat (Schnupfen gehört, entgegen anderslautenden Aussagen, nicht zu den typischen Covid-19-Symptomen). Insbesondere Kindertagesstätten müssen diese Regel streng beachten, weil Kinder – nach derzeitigem Kenntnisstand – öfter nur leicht erkranken, aber das Virus ausscheiden können. Wer mit Fieber oder Husten einkaufen oder öffentliche Verkehrsmittel benutzen muss, sollte sich vorher die Hände waschen und eine OP-Maske oder ein Stofftuch über Mund und Nase tragen. Beides muss trocken sein, sonst entstehen beim Ausatmen virushaltige Tröpfchen.

Dr.J.Volkmar (JUNIOR)

Kontakt

Praxis
Seminarstrasse 11
08523 Plauen

Dr.J.Volkmar (JUNIOR)
Sprechzeiten
Mo-Fr 7:30 - 12:00 Uhr
Mo 15:00 - 17:30 Uhr
und nach Vereinbarung

Telefon
03741-3946048 oder 
03741-223221

Notdienste

Akut / Lebensgefahr - 112

Bereitschaftsdienste - 116 117
(Freie Presse)
(Kassenärztliche Vereinigung)

Apotheke

Mitglied Ärztenetz Vogtland

LogoNetzSmall50

TitelText